- Bürgerverein Möckern-Wahren e.V.

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Die Georg-Schumann-Straße in Möckern - Von Haus zu Haus (Teil 12)

In diesem 12. Vortrag über die Georg-Schumann-Straße ging es weiter auf der nördlichen Straßenseite von der Christian-Ferkel-Straße bis zur Slevogtstraße. Zu Beginn dachte ich so bei mir: So ein kurzes Teilstück - da ist heute sicherlich zeitig Schluss. Aber weit gefehlt. Vor einem gut gefüllten Zuschauerraum im Seniorentreff hat Frau Kohlwagen eine solche Wucht an Einzelheiten aus den Archiven gekramt, dass sie am Ende eine fast Kuhlenkampff-verdächtige Überziehung hinbekommen hat.
 
An einige Dinge ihres Vortrages konnte ich mich noch gut erinnern, wie zum Beispiel das Uhrengeschäft Koblitz. Vor diesem Geschäft befand sich lange Zeit die Endstelle der Omnibuslinie N und so dienten die Auslagen des Geschäftes oft zur Überbrückung der Wartezeit auf den Bus. Das Interessante des Vortrages machten jedoch die vielen Details aus der Entstehung der Bebauung aus. Auch die Geschichte der Gewerbebetriebe in den Höfen war eine sehr wechselvolle und beschränkte sich nicht nur - wie in jüngster Zeit - auf Verkauf oder handwerkliche Produktion. Unsere Vorfahren nutzten dieses Viertel auch zur Freizeitgestaltung, denn es wurde ein Café erwähnt, das sich zeitweise im Eckgebäude 238 befand. Sogar ein Kino wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts im Hof des Grundstücks 236 in der Zeit des großen Kino-Booms errichtet und später sogar noch erweitert. Einige Anwesende steuerten noch eigene Erlebnisse bei. Frau Kohlwagen gelang es wiederum auf interessante Weise, den Bogen von den Anfängen bis in die Gegenwart zu spannen.
 
Alle sind schon auf die Fortsetzung der Vortragsreihe am 28. Oktober gespannt. 

Nachfolgend noch vier Impressionen aus dem Vortrag.

W. Reinken
BV Möckern/Wahren e.V.

 
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